Korfu-Kefalonia 2013 Segeltörn im Ionischen Meer

Korfu-Kefalonia 2013 Segeltörn im Ionischen Meer

Unser Törn führt uns von

Gouvia Marina-Korfu nach Petriti-Korfu, Lakka-Paxos, Lefkas-Levkada, Porto Spilia Spartachorion-Meganisi, Kalamos-Kalamos , Kioni-Ithaka, Efimia-Kefalonia, Pera Pegadi, Syvota-Levkada, Gaios-Paxos, Petriti-Korfu, Gouvia Marina-Korfu

Gesamtstrecke
272 sm

Segelzeit
2 Wochen
7. September – 21. September 2013

Segelyacht
Bavaria 38 Baujahr 2008

Crew
Werner und Ursula

Allgemeines
Die Ostküste des Ionischen Meeres  wird von Albanien, dem griechischen Festland und dem Peloponnes begrenzt. Zwischen den Ionischen Inseln und dem Festland gibt es kaum Strömungen und Gezeiten. Die Inseln Korfu, Paxos, Antipaxos, Levkada, Ithaka, Kefalonia und Zakynthos verlaufen parallel zur westgriechischen Festlandküste. Türkisblaues Wasser, spektakuläre Steilküsten, wunderschöne Ankerbuchten, güne Landschaft, pastellfarbene Häuser, sehr freundliche Menschen – ein Revier, wie es sich jeder Segler wünscht. Es ist ein gut erschlossenes Leichtwindgebiet, einfach zu befahren und somit geeignet für Familientörns und Segelnovizen. Die Segelbedingungen sind günstig und vorhersehbar. Die Segelsaison beginnt im April und endet im Oktober. Ab Mai ist das Wetter sehr beständig mit Windstärke 2-5 Bft. Man segelt gemächlich mit der Mittagsbrise, ideale Thermik am Nachmittag, nachts schläft der Wind meist ein. Im Frühjahr und Herbst sind die Winde anspruchsvoll mit starken Böen.

Hilfreich ist die Verwendung des Greek Waters Pilot.

Alle unsere Angaben sind ohne Gewähr.

1. Tag Samstag 7.9.2013 Ankunft Korfu
Früh morgens bringt uns ein Taxi, nach einer Preisverhandlung, vom Flughafen zur Marina Gouvia.
Unsere Bavaria 38 „Pelias“ ist noch nicht fertig. Kein Problem, wir frühstücken an der Mole, bunkern im etwas entlegeneren, daher preiswerteren Supermarkt für unseren zweiwöchigen Törn. Zwischenzeitlich stellt sich heraus, dass „Pelias“ einen Motorschaden hat und Teile gebraucht werden. Wir werden auf den 16 Jahre alten „Platon“ vertröstet. Wir haben wenig Lust zwei Wochen auf dem alten, schon sehr in die Jahre gekommenen Kahn zu segeln. Die Charterleute verstehen uns und bieten an, dass wir mit Platon auslaufen und sie uns Pelias hinterhersegeln, wo immer wir sein werden. Platon muss aber zuerst noch gereinigt werden. Also gehen zwei Putzfrauen an Bord und – vespern erst mal. We all have time. Das Warten überbrücken wir mit einem Mittagssnack an der Mole. Dann machen wir uns mit unserer neuen, alten Yacht vertraut, füllen die Schapps und sind somit morgen zum Auslaufen bereit.
Am Abend besichtigen wir die Festung Paloió Froúrio.

Sie ist von einem schützenden Burggraben umgeben.
Die gut erhaltene Festung wird nur über diese Brücke erreicht.
Die Insel war 1204 Teil der Venezianischen Republik. Dies sieht man heute noch an Gebäuden und den venezianisch angehauchten Boutiquen und apparten Geschäften.

2. Tag Sonntag 8.9.2013 Gouvia Marina-Korfu / Petriti-Korfu 12 sm

Im Laufe des Vormittags kommt die gute Nachricht, dass „Pelias“ repariert werden kann. Das Auslaufen ist für den Nachmittag vorgesehen. Gepäck und Einkauf raus aus „Platon“, rein in „Pelias“. Die Charter-Crew von Nomicos Yachts gibt uns sehr freundlich eine gründliche Einweisung. Die Hafenausfahrt der Marina in Gouva ist eine gut betonnte Fahrrinne. Mit Motor nehmen wir Kurs auf Petriti an der südlichen Ostküste von Korfu. Bei einem Nordwind von 10 Knoten hissen wir die Segel und fahren raumschots mit 5 Knoten zum Hafen von Petriti 39°27,17N 020°0,17E. Von Norden kommend sieht man bei bei der Ansteuerung zunächst die markanten Felsen von Voukari. Danach muss die befeuerte Mole wegen Untiefen großräumig umfahren werden. Fischerboote haben den Hafen besetzt. Wir gehen zurück in die  weiträumige und stimmungsvolle Bucht vor dem Hafen. Der Anker fällt in 3 m Tiefe und hält gut im Seegras, Sand und Schlick.

3. Tag Montag 9.9.2013 Petriti-Korfu / Lakka-Paxos 20 sm
Anker lichten. Die elektrische Winsch müht sich den vergrasten Schlammanker zu hieven. Der Wind bläst uns mit 12-17 Knoten in die Segel. Wir fahren einen Amwind-Kurs mit 5-6 Knoten.
Lakka 39°14,35’N 020°8,02’E liegt im Norden der Insel Paxos. Da die Entfernung zu Korfu nur 7 sm beträgt sind hier viele Wasserfahrzeuge im Revier. Wunderschöne felsige Steilküste. Die Hafenleuchtfeuer sind von Norden kommend erst kurz vor der problemlosen Ansteuerung zu sehen.  Wir ankern, mit vielen anderen Seglern, in der malerischen, fast von Land umschlossenen sicheren Bucht von Lakka. Das klare türkiesblaue Wasser lädt zum Schwimmen und Ankerabtauchen ein. Dieser hält sehr gut im Sand.

4.Tag Dienstag 10.9.2013 Lakka-Paxos /  Lefkas-Levkada 42 sm
Im ersten Morgenlicht Anker auf und unter Motor entlang an den malerischen Grotten von Paxos zum Frühstücks-Ankerstopp in die Bucht von Frika im Norden von Antipaxos. Sie ist belegt, der Himmel bedeckt, alles nicht so verlockend für einen Stopp. Da unser Weg noch lang ist, beschließen wir den Autopiloten unter Motor weiterfahren zu lassen und während der Fahrt gemütlich zu frühstücken. Wir passieren die Steilküste von Antipaxos und erreichen die Insel Levkada von Norden. Zwischen der Insel und dem Festland verläuft ein Kanal, den wir nun ansteuern wollen. Die Kanaleinfahrt ist erst aus einer Entfernung von 2-3 sm zu erkennen. Spätestens jetzt empfiehlt es sich die Segel zu bergen, denn die Ansteuerung ist schwierig. Man muss auf Sandbänke achten. Außerdem besteht bei starkem Wind die Gefahr in Legerwall zu geraten. Wir passieren das orientalisch anmutende Fort Agios Mavra und laufen genau um 15 Uhr in den Kanal ein 38°50,79’N 020°43,42’E.  Nun müssen wir warten bis die Drehbrücke, welche die Insel mit dem Festland verbindet, sich öffnet. Normalerweise öffnet sie zu jeder vollen Stunde. Trotzdem müssen wir zusammen mit vielen anderen Booten noch warten. Alle Yachten müssen im Leerlauf in Bereitschaft gehalten werden. Der Wind bläst und es gelingt nicht allen Rudergängern ihre Yacht in Wartestellung zu halten. Endlich öffnet die große Brücke und die Kanaldurchfahrt kann beginnen. Die Fahrrinne ist schmal und gut gekennzeichnet. Mit starker Strömung muss gerechnet werden. Rechts und links sehen wir Salinen. Nach ca. o,5 sm erreichen wir die Marina von Lefkas. Wir haben uns für die private Marina und nicht für den Stadthafen entschieden, da dort an der Hauptstraße angelegt wird. Wir werden vom Hafenmeister eingewiesen und legen mit Mooringleinen an. Die Gegend ist Erdbeben gefährdet. Die letzte Erschütterung war 2003. Das große Beben von 1953 veranlasste die Bewohner den Kirchturm von Agios Nikolaos als Stahlgerüst nachzubilden. Die Stadt hat für uns keinen besonderen Reiz, wir vermissen unsere Ankerbucht.

5. Tag Mittwoch 11.9.2013 Lefkas-Levkada / Porto Spilia Spartochorion-Meganision 16 sm
Wir motoren durch den gut betonnten Kanal vorbei an der Insel Skorpios 38°41N 020°44’E, die dem Reeder Onassis gehörte. Das parkähnliche Anwesen wird durch viele Wächter, auch in Schlauchbooten agierend, geschützt. Wir passieren Nidri auf Levkada 38°43’N 020°43’E, genießen die Landschaft und schippern zur Bucht von Vlycho 38°41,19’N 020°42,28’E. Hier zerstörte vor 2 Jahren eine fürchterliche Hurrikan-Sturmböe in kurzer Zeit Hafenanlage und Yachten und sorgte auch für Chaos an Land. Heute tummeln sich Surfer, Schwimmer, Segelschulen und Drachenflieger, die von Motorbooten gezogen werden, im Meer. Nichts wie weg! Zum Abschied tauchen Delphine auf. Wir umrunden Skorpios. Ohne Wind tuckern wir an einem sehr schönen Küstenpanorama entlang nach Porto Spilia 38°39,8’N 020°45,7’E auf Meganisi.  Bei der Ansteuerung zwischen Skorpios und Meganision muss auf das  Riff Cheiromyti geachtet werden.
Das Dorf Spartochorion 39°40’N 020°47’E hoch oben auf einem Fels über der Bucht liegend, ist von Nord und West gut zu erkennen. Beim Einlaufen in die Bucht sehen wir sofort den Hafen und machen am Schwimmsteg mit Mooringleinen fest. Der mühevolle Aufstieg zum Dorf wird durch einen herrlichen Blick auf die Inseln belohnt.

6. Tag Donnerstag 12.9.2013 Porto Spilia Spartochorion-Meganision / Kalamos-Kalamos 16 sm
Ablegen und an Vathy vorbei zu den Fjorden Kapali, Ambelaki und Atherinos. Dann werden die Segel gesetzt. AmWind-Kurs bei 10-15 kn Wind gen Porto Leone 38°36,0’N 020°53,2’E. Sehr attraktive Ankerbucht südöstlich von Kalamos. An der Einfahrt stehen zwei Windmühlenruinen. Auch hier hat das große Erdbeben von 1953 die Lebensgrundlage der Fischer und Bauern zerstört. Die Brunnenschächte bekamen Risse. Dadurch sickerte Meerwaser ein. Heute gibt es nur noch die gelbleuchtende Kirche,
die immer noch von Gläubigen besucht und gepflegt wird. Von Süden kommend müssen wir am Nachmittag mit Fallwinden zwischen den Inseln Kastos und Kalamos rechnen.
Bei der Ansteuerung des Stadthafens von Kalamos 38°37,40’N 020°55,94’E können wir uns an den Windmühlen orientieren. Glücklicherweise sind wir rechtzeitig angekommen, denn nach uns ist die Hölle los. Wir legen an der Mole mit Buganker an. Sand, Schlick und Bewuchs gebe guten Halt. Der selbsternannte Harbourmaster und Tavernenbesitzer George dirigiert die nachfolgenden Yachten virtuos ins Hafenbecken. Trotzdem ist der Ankersalat vorprogrammiert. Regen in der Nacht.

7. Tag 13.9.2013 Freitag Kalamos-Kalamos / Kioni-Ithaka 19 sm
Später Start, da sich einige Ankerketten über uns gelegt haben. Genialer Windstart. Es bläst mit 12-17 Knoten. Eine frische Brise mit bewegter See und weißen Schaumkrönchen. AmWind von Kalamos über Kastos zur Insel Atokos zur One-House-Bay 38°29,02’N 020°49,24’E. Weiter zur Insel Ithaka, die Homer zufolge Odyseus Heimat ist. Die Ansteuerung vom Hafen in Kioni 38°26,85’N 020°41,70’E ist einfach, nur die Fallwinde können den Skipper plagen. Da es nur wenige Liegeplätze gibt, empfiehlt sich frühes Einlaufen. Nettes kleines Hafenstädtchen mit einem Goldschmied, der kleine 14 karätige Segelbootanhängerchen schmiedet und ein Händler, der mit seinem Gemüsewagen direkt an die Mole kommt.

8. Tag 14.9.2013 Samstag Kioni-Ithaka / Efimia-Kefalonia über Fiscardo 20 sm
Kirchengeläut am frühen Morgen! Nachdem sich das Spektakel dreimal wiederholt, heißt es Anker auf zur Nordspitze von Ithaka. Mit Halbwind zur Bucht von Fiskardo auf Kefalonia. Dann exakt vor dem Wind mit Butterfly bei 5-6 Bft jagen wir mit 5-7 kn durch die Meerenge zwischen Kefalonia und Ithaka. Eine Düse, die es in sich hat. Große Wellen brechen sich, Gischt kommt über. Bei 6 Bft laufen wir in Efimia an der Westküste ein 38°18,02’N 020°36,13’E. Da Sturm angesagt ist ankern wir nicht in der weiträumigen Bucht. Strammes Anlegemanöver zu zweit auf der Yacht mit Buganker bei 15 Knoten Wind von Steuerbord. Glücklicherweise hält der Anker gleich und wir können die Yacht sturmfest vertäuen. Nachbarboote kommen mit dem felsigen Sandgrund nicht so gut zurecht, fangen unsere Ankerkette und wir haben alle Hände voll zu tun ihre Yacht abzuhalten, beziehungsweise beim Anlegen zu helfen. Die Crew einer Flotille ist maßlos überfordert. Dann nehmen wir den Ankerschluck und ein Zweigang-Menü aus der Kombüse ein. Der anschließende Barausflug beschert uns eine superschnelle W-lan-Verbindung um unsere Wetterdaten herunter zu laden.

9. Tag 15.9.2019 Sonntag Efimia-Kefalonia / Pera Pegadi / Syvota-Levkada 32 sm
Unter Motor um die Südspitze von Ithaka. Südöstlich von Ithaka passieren wir die Durchfahrt  zwischen der Insel Ithaka und dem kleinen Inselchen Pera Pegadi. Glasklares Wasser mit einer Tiefe von 2,5 – 5 m lässt uns jedes Sandkorn auf dem Grund sehen. Auf der Weiterfahrt kommt die Sensation: ca. 30 Delfine umschwimmen und untertauchen unsere Yacht. Der Wind bläst mit 4 Bft in die Segel und trägt uns bei Halbwind mit 5 – 7,5 Knoten Fahrt in die geschützte Bucht nach Syvota auf Levkada 39°24,4’N 020°14,2’E. Obwohl die Bucht groß ist finden wir keinen geeigneten Ankerplatz. Da für morgen Sturm angesagt ist machen wir lieber an der Stadtmole fest.
Bald liegen wir wie Heringe in der Dose am Kai und immer noch kommen Schiffe in die Bucht. Der Kampf um den Liegeplatz ist eröffnet und das in der Nachsaison.
2 Holländerinnen quertschen sich an Backbord zwischen uns und eine 52 Fuß-Yacht. Trotz mehrmaliger Versuche hält ihr Anker nicht. Bei manchen Bootsbesatzungen fragt man sich, wie sie unbeschadet so weit gekommen sind. Zum guten Schluß vertäuen wir ihren Kahn zwischen unseren Booten. Nettes Städtchen. Wieder treffen wir auf sehr freundliche Café- und Restaurantbesitzer.

10. Tag 16.9.2013 Montag Syvota-Levkada Sturmtag im Hafen
Eigentlich ein Ruhetag, doch der Sturm pfeift im Rigg, rüttelt am Bimini. Wir sind nur damit beschäftigt den Anker nachzuziehen, Nachbarboote zu vertäuen, Sprayhood und Bimini mit dem Schiffsschrubber vom Regenwasser freizuhalten. Es gießt wie aus Kübeln. Draußen auf dem Meer tobt der Sturm.
Schiffe laufen aus und kommen ganz schnell wieder zurück, aber zwischenzeitlich haben die Ankerlieger ihre Molenplätze belegt. Chaos pur. Mittlerweile hat eine Flotillenyacht neben uns festgemacht. Die neue Besatzung, absolute Segelfrischlinge, werden fürs Auslaufen vorbereitet. Unverantwortlich sie in den Sturm zu schicken! Eine Windhose jagt durch die Bucht und lehrt das Dingi einer vor Anker liegenden 52-Fuß-Yacht das Fliegen. Ein unglaubliches Szenario, wie hier die großen vor Ankerliegenden Yachten hin- und hergewirbelt werden.Wir bleiben im Hafen ganz nach dem Motto: Lobe das Meer und halte dich an Land. Unsere Entscheidung gestern war richtig nach einer Wettervorhersage von 5 Bft, Böen 8.

11.Tag 17.9.2013 Dienstag Syvota-Levkada / Gaios-Paxos 50 sm
Ablegen mit klassischer Musik im Cockpit, dem ersten Morgenlicht entgegen. Eine Windhose steht über der Ausfahrt der Bucht. Ein unglaubliches Naturschauspiel. Der Wind ist eingeschlafen. Weiter unter Motor bis zum Kanal von Lefkas. Die südliche Ansteuerung der Kanaleinfahrt ist einfach, da sie schon frühzeitig betonnt ist. Punkt 10 Uhr sind wir da und schippern im Konvoi mit anderen Seglern durch den schmalen Kanalbis zur Drehbrücke von Lefkas. Am Ende des Kanals beschließt der Captain die Weiterfahrt bis Gaios auf Paxos. 7 Stunden lang reiten wir die Wellen vom gestrigen Sturm ab. Nicht enden wollende Wellentäler wechseln sich mit brechenden Wellen ab, Gischt kommt über. Endlich erreichen wir den U-förmigen Kanal der sich um das Inselchen Agios Nicolaos legt.  Wir wählen die nördliche Einfahrt 39°12,2’N 020°11,5’E. Hier ist Vorsicht geboten, da die Kurve sehr schaf ist und man entgegenkommende Schiffe erst sehr spät sehen kann. Die südliche Einfahrt ist nur für kleinere Boote -Wassertiefe 2m- geeignet. Außerdem ist sie sehr schmal und man kann bei entgegenkommenden Booten nicht manöverieren.  Den äußeren Rand bildet das Städtchen Gaios. Hier sind schon viele Yachten römisch-katholisch festgemacht. Da wir auf keinen Fall weitersegeln möchten, warten wir sehr geduldig und für alle klar zu erkennen, bis das Ausflugsboot Captain Hook abgelegt hat und wir an dem freiwerdenden Anlegeplatz festmachen können. Trotzdem beginnt das Kampfanlegen, da immer mehr Yachten einlaufen. Schließlich fällt unser Anker an der Anlegestelle für Ausflugsboote, die wir bis morgen 10 Uhr belegen dürfen.

12.Tag 18.9.2013Mittwoch Gaios-Paxos / Petriti-Korfu 30 sm
Der Windfinder hat seine Wellenprognose auf 1 Meter heruntergenommen. Mit der gemütlichen Wetterprognose von 2 Bft Böen 3 machen wir den Ausflugsbootsanleger frei und laufen aus zur Nachbarbucht. Doch es wird ein flotter Ritt: mit 5-7,5 Bft Am-Wind-Kurs machen wir 5-7,5 Koten Fahrt nur mit der Genua bei 1-2 m Welle.Wir düsen über das Meer, der Gläserschrank klirrt, Lifebelt einhaken! Welch ein Spass.
Wir steuern Petriti 39°27,17N 020°0,17E an. Von unserem ersten Besuch wissen wir, dass die befeuerte Mole wegen Untiefen großräumig umfahren werden muss. In der Bucht fällt unser Anker. Schwimmen in türkisfarbenem Wasser. Am Ende des Tages blicken wir in dieser friedlichen, wunderschönen Bucht auf einen tollen Segeltag zurück.

13.Tag 19.9.2013 Donnerstag Petriti-Korfu
Wir fühlen uns in der Bucht und in dem verschlafenen Fischerörtchen so wohl, dass wir uns nicht trennen wollen. Ein Platz zum Schwimmen, Relaxen und die Seele baumeln lassen. Die Restaurants sind einfach, servieren ihren fangfrischen Fisch oder Meeresfrüchte. Alles ohne Hektik und sehr freundlich.

14. Freitag 20.9.2013Tag Petriti-Korfu / Gouvia-Korfu 15 sm
Die 15 Seemeilen bis zu unserem Stützpunkt 39°39,0’N 019°51,0’E legen wir unter Motor zurück. Ein Mariniero weist uns zu unserem Liegeplatz, wo mit Moorings festgemacht wird. Problemlose Übergabe unseres „Pelias“. Wir haben noch genügend Zeit Korfu Stadt zu genießen bevor wir morgen unseren Heimflug nach Stuttgart antreten und der Basis und den vielen freundlichen Griechen „efkaristo“ und „jassu“ sagen.

 

 

 

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